Die in Wien lebende Schmuckdesignerin Haldis Scheicher beschäftigt sich seit Jahren mit der Verarbeitung von Alltagsgegenständen und „schmuckuntypischen“ Materialien in ihren Arbeiten. Der Gedanke von recycling und „objet trouvé“ ist für sie immer wieder ein zentrales Thema.
So entstanden in den letzten Jahren Serien mit verschiedenartigen und –färbigen Wasserschläuche, mit belichteten Druckplatten (ein Abfallprodukt aus dem Repro-Bereich) und mit Ausschnitten aus Comics der 70er und 80er Jahre. Oder sie kombiniert Naturmaterialien wie Kieselsteine oder Filz mit verschiedenfärbigen Kunststoffen.
Tragendes Material der Schmuckstücke ist (immer) Silber, auf Anfrage wird auch in Gold angefertigt.
Klare, einfache Formen bestimmen das Design ihrer Kollektionen, die zum größten Teil Ringe beinhalten, es gibt aber auch Ketten, Armbänder und Broschen (bzw. Ansteckbilder).
1969 geboren in Völkermarkt (A)
1987-1988 Meisterklasse für Bildhauerei, Graz (A)
1989-1991 Goldschmiedelehre in Wien
1991 Zusammenarbeit mit den Schmuckkünstlerinnen
Monica Castiglioni und Natsuko Toyofuku,
Anthias, Milano (I)
1992 Mitarbeit im Atelier von Anna Heindl, Wien
seit 1993 freischaffende Schmuck-Künstlerin in Wien